C wie Cybermobbing

Ein Phänomen, welches sich in den letzten Jahren leider immer stärker entwickelt, ist das Cybermobbing oder Cyber-Bullying. Cybermobbing steht für Mobbing im digitalen Raum – dem Internet. Da sich die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen zunehmend ins Internet verlagert, so nimmt auch die Anzahl von Hetze und Beleidigungen im Netz immer stärker zu. Cybermobbing kann in vielen Formen auftreten, wie zum Beispiel in Form von Beleidigungen, Bloßstellung oder Belästigung. Cybermobbing kann in privaten Chats und Nachrichten stattfinden aber auch in sozialen Netzwerken und Foren, wie Facebook, Youtube oder Instagram. Oft schützt sich der Täter im Internet durch seine Anonymität, wodurch kaum Hemmungen gegenüber dem Opfer vorhanden sind. Eine weitere Besonderheit des Cybermobbings ist, dass sich Inhalte im Internet sehr schnell verbreiten können und eine breite Öffentlichkeit die Bloßstellung des Opfers mitverfolgen kann. Außerdem lässt sich Cybermobbing nicht strikt vom offline Mobbing trennen, da angenommen wird, dass die Opfer auch offline unter den Folgen leiden, wie zum Beispiel in der Schule.

Das ABC der digitalen Bildung

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Cybermobbing