Grenzen: Was ChatGPT nicht kann
Kein echtes Verständnis
ChatGPT kann Texte generieren, versteht Inhalte jedoch nicht wie ein Mensch. Es arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und Mustern, was bedeutet, dass Antworten manchmal ungenau, fehlerhaft oder voller Stereotype sein können. Deshalb ist es wichtig, dass Schüler*innen verstehen, wie KI-Tools funktionieren und was im Hintergrund abläuft.
Tools wie Soekia bieten dabei einen Einblick in die Funktionsweise von KI – so lässt sich ganz einfach ein Blick in den Maschinenraum von KI-Tools werfen. Schüler*innen können so verstehen, wie aus ihrer Anfrage in Form eines Prompts ein KI-generiertes Ergebnis ausgegeben wird.

Kein Ersatz für menschliche Interaktion
So hilfreich ChatGPT auch sein kann – es ersetzt weder Lehrkräfte noch Eltern. Kinder benötigen echte Gespräche, um ihr Wissen zu vertiefen und Zusammenhänge zu verstehen. Auch müssen weiterhin wertvolle Kompetenzen in der Schule vermittelt werden und auch Aufgaben gänzlich ohne den Einsatz von KI-Tools erledigt werden können.
KI-Tools sollten immer nur als Unterstützung angesehen werden. Ein Grundsatz für die Nutzung von KI-Tools könnte sein: Ein KI-Produkt ist immer nur ein erster Aufschlag, nicht das Endprodukt. Daher sollten auch Schüler immer abwägen, ob der Einsatz von KI für die jeweilige Aufgabe sinnvoll ist oder ob man auch ohne KI-Tools an das Ziel kommt.
Sicherheit & Datenschutz: Worauf Eltern achten sollten
Persönliche Daten schützen
Kinder sollten keine persönlichen Informationen wie Namen, Wohnort oder Kontaktdaten preisgeben – auch nicht in Form von Prompts an KI-Tools.
Kritisches Denken fördern
Eltern sollten mit ihren Kindern darüber sprechen, dass KI nicht unfehlbar ist. Gemeinsam könnt ihr Antworten hinterfragen und über den Umgang mit Fehlinformationen diskutieren. So lernt ihr gemeinsam, wie KI-Tools funktionieren und für welche Bereiche ihr sie sinnvoll einsetzen könnt.
Einfache Verfügbarkeit über soziale Medien
ChatGPT kann über Schnittstellen wie WhatsApp oder Snapchat ganz einfach auf den Handys der Kinder landen. Eltern sollten sich bewusst machen, dass Kinder auf diesem Weg mit KI in Kontakt kommen können, oft ohne aktiv danach zu suchen. Es ist wichtig, gemeinsam Regeln für die Nutzung festzulegen und mit den Kindern über Chancen und Risiken zu sprechen – insbesondere wenn es darum geht, private Fotos mit KI-Tools zu teilen.