Berner Fachhochschule: THRIVE – Thriving through Reflection on Digital Engagement for Learning and Well-being (seit 2026)
EU-Forschungsprojekt „THRIVE – Thriving through Reflection on Digital Engagement for Learning and Well-being“ (bis 08/2030), gefördert im Rahmenprogramm Horizon Europe
Generative KI, Smartphones und Lern-Apps gehören für Jugendliche selbstverständlich zum Schulalltag. Wie sich diese Nutzung auf ihr selbstreguliertes Lernen und ihr Wohlbefinden auswirkt, ist bisher wenig erforscht. THRIVE untersucht dies mit rund 4.000 Schülerinnen und Schülern zwischen 14 und 16 Jahren an rund 30 Schulen in Europa. Im Fokus steht die Frage, wie Jugendliche lernen können, ihre eigene Nutzung digitaler Tools zu reflektieren. Dazu entwickelt das Konsortium zwei KI-gestützte Ansätze zur Selbstreflexion und prüft ihreWirkung in kontrollierten Studien. Aus den Ergebnissen entstehen ein Umsetzungs-Toolkit für Schulen, Leitlinien für die Bildungspolitik und ein europäisches Schulnetzwerk zum Thema digitales Wohlbefinden.
fobizz leitet im Projekt den Bereich Verwertung und Transfer („Exploitation and Replication“). Ziel ist, dass die Ergebnisse auch über die beteiligten Pilotschulen hinaus genutzt werden, etwa über Fortbildungs- und Multiplikatorenmodelle und bestehende Strukturen der Lehrkräftefortbildung.
Projektkonsortium:
13 Partner aus 10 Ländern unter Koordination der Berner Fachhochschule, darunter die TU Graz, die Universität Wien, die Universität Kassel, die London School of Economics, die NTNU, die Aarhus Universitet, die Fondazione Bruno Kessler und fobizz.
Mehr Informationen über das Projekt folgen.
Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die REA können dafür verantwortlich gemacht werden.
Universität Leipzig: Studie zu Chatbots in der Physikdidaktik von Prof. Dr. Philipp Bitzenbauer (2026)
Studie “Comparing AI chatbot, tiered, and textual support in physics problem solving” (Oktober 2026) der Arbeitsgruppe Physikdidaktik der Universität Leipzig, unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp Bitzenbauer, mit Eleonore Becker, Johannes Wünsche, Joaquin Veith und Johanna Schrader
Gestufte Lernhilfen unterstützen Lernende im Physikunterricht wirksam, sind für Lehrkräfte aber sehr aufwendig zu erstellen. Die Studie untersucht, ob ein KI-Chatbot eine alltagstaugliche Alternative sein kann. In einer Feldstudie bearbeiteten 268 Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe eine Physikaufgabe zum Auftrieb, unterstützt entweder durch einen über die Plattform fobizz konfigurierten KI-Chatbot, durch gestufte Lernhilfen oder durch eine schulbuchartige Textunterstützung.
Mit Chatbot und gestuften Lernhilfen berichteten die Lernenden eine geringere kognitive Belastung als mit der Textunterstützung. Die Chatbot-Gruppe zeigte zudem günstigere affektiv-motivationale Ergebnisse als die Textgruppe. Zwischen Chatbot und gestuften Lernhilfen gab es keine signifikanten Unterschiede. Die Befunde betreffen das kurzfristige Erleben beim Problemlösen, Lernzuwächse wurden nicht untersucht.
Universität Siegen: Didaktische Agenten. KI als Lehr-/Lernpartnerin im Deutschunterricht im Forschungsprojekt KIMADU von Dr. Irene Corvacho del Toro, Dr. Mareike Fuhlrott und Prof. Dr. Torsten Steinhoff (2025)
KI-Forschungsprojekt der Didaktik der Mathematik und der Didaktik der deutschen Sprache der Universität Siegen, gefördert vom Land NRW
Das wissenschaftliche Modell KRAFT+ bildet die Grundlage für „didaktische Agenten“, die fachlichen Entscheidungen der Lehrkraft folgen, Lernprozesse als Partner oder Tutor begleiten und ihren Output individuell auf die Lernenden abstimmen (Corvacho del Toro, Fuhlrott, Steinhoff, 2025). Auf dieser Basis hat das KIMADU-Deutsch-Team gemeinsam mit Lehrkräften den KRAFT+-Agenten entwickelt, der Schritt für Schritt durch den Aufbau eigener didaktischer Agenten für den Deutschunterricht führt – von Kontext und Rolle über Aufgabe und Form bis zu Grenzen und Schutzregeln.
Der frei zugängliche KRAFT+-Agent bietet drei Dialogpfade – für Einsteiger*innen, für Fortgeschrittene und zur Überarbeitung bestehender KI-Assistenten – und liefert am Ende jeweils einen einsatzfertigen Megaprompt zum direkten Einsatz in einer KI-Umgebung der Wahl. Auf der KRAFT+-Webseite stehen zudem Benutzerleitfaden, Fachtexte sowie technische und didaktische Begleitdokumentation zum Download bereit.
Technische Universität Chemnitz: INSPIRE - Inclusive Smart Primary Education with AI-based Reflective Assistants’ von Prof. Dr. Sarah Désirée Lange (seit 2025)
Forschungsprojekt „inspAIre – Inclusive Smart Primary Education with AI-based Reflective Assistants““ (bis 09/2026) am Zentrum für Lehrkräftebildung und Bildungforschung der TU Chemnitz
Im Kontext der informatischen Bildung eröffnet Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität inklusiven Unterrichts in Grundschulen. Angesichts der aktuellen Diskussionen über den Einsatz von KI in der Grundschule zielt die Studie inspAIre darauf ab, die inklusionsfördernden Potenziale von KI im Grundschulunterricht empirisch zu untersuchen.
Der Fokus von inspAIre liegt auf der Forschungsfrage, wie der Dialog mit KI-Assistenten Grundschulkindern helfen kann, aktiver an philosophischen Diskussionen teilzunehmen. Im Rahmen dieses Praxisprojekts nutzen die Kinder KI-Assistenten von Plattform fobizz, die darauf abzielen, kritisches Denken zu fördern und sprachliche Anreize für den Austausch innerhalb der Lerngruppe zu bieten. Das Unterrichtsprojekt wird im Wintersemester 25/26 mit vier Klassen an der Kooperationsgrundschule umgesetzt.
Diese Studie wird im Rahmen der inklusiven UNIKlasse an der TU Chemnitz durchgeführt und findet in einem speziell ausgestatteten Klassenraum an einer Kooperationsgrundschule statt.
Projektteam:
Prof.in Dr. habil. Sarah Désirée Lange (TU Chemnitz), Dr.in Lea Schulz (Europa-Universität Flensburg), Anna Plohmer und Dr.in Gamze Görel (beide TU Chemnitz).
Universität Liechtenstein: Empirische Begleitforschung von Prof. Dr. Schneider (seit 2025)
Forschungsprojekt „GenAI-Natives – Educating (the next generation of) teachers on usage of generative artificial intelligence“ (Februar 2025 bis Juni 2027) | ERASMUS
Das Projekt zielt darauf ab, das Verständnis und die effektive Integration von generativer KI vor allem in der Sekundarstufe zu verbessern. Es soll bewährte Verfahren für den ethischen und effektiven Einsatz von KI-Tools bereitstellen und die digitale sowie KI-Kompetenz von Lehrkräften fördern. Die Ergebnisse basieren auf einer groß angelegten Pilotstudie mit über 100 Lehrkräften, die ChatGPT-basierte Tools verwenden. Im Projektverlauf werden Workshops durchgeführt, Lehrmaterialien erstellt und anpassbare KI-Tools entwickelt. Durch Online-Materialien und hybride Veranstaltungen soll das Projekt für ein breites Publikum zugänglich sein und langfristig Lehrkräften, Schüler*innen und Bildungseinrichtungen zugutekommen.
Im Rahmen des Projekts wurde eine erste Studie veröffentlicht, die für die International Conference on Computer-Human Interaction Research and Applications (CHIRA) 2025 angenommen wurde. Die Forschungsarbeit analysiert mehr als 17.000 anonymisierte Nachrichten von Schüler*innen, Lehrkräften und ChatGPT aus verschiedenen Schulen und Fächern. Die Forschenden entwickelten ein hierarchisches Kategorisierungssystem, das die KI-Nutzung inhaltlich (beispielsweise Natur, Menschen) und aufgabenbezogen (beispielsweise Schreiben, Erklären) erfasst. Die Ergebnisse zeigen ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten, darunter zahlreiche bisher nicht dokumentierte Einsatzszenarien, und bieten konkrete Einblicke in die tatsächliche Classroom-Nutzung.
Universität zu Köln: Empirische Begleitforschung von Prof. Dr. Becker-Genschow (2024-2025)
AG Digitale Bildung mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz, unter der Leitung von Prof. Dr. Becker-Genschow
Die rasche Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in die Bildung erfordert, dass Lehrkräfte KI-Kompetenzen entwickeln und gleichzeitig Schülerinnen und Schüler auf eine von KI beeinflusste Gesellschaft vorbereiten. Diese Studie evaluiert die Auswirkungen der Zusatzqualifikation Künstliche Intelligenz, als Online-Lehrerfortbildungsprogramm, auf die KI-Kenntnisse, das Nutzungsverhalten und die Einstellungen deutscher Lehrkräfte zu KI. Eine Prä-Post-Studie wurde mit Lehrkräften durchgeführt (N = 436 für die Einstellungsmessung, darunter NL = 291 Lehrkräfte für die KI-Kenntnisse), die an der Fortbildung teilnahmen. Das Programm kombinierte synchrone und asynchrone Lernformate, einschließlich Webinaren, Selbstlernmodulen und praktischen Projekten.
Die Teilnehmer*innen wiesen in allen Bereichen bemerkenswerte Verbesserungen auf: Die Werte für die KI-Kenntnisse stiegen signifikant an, und alle Einstellungselemente bezüglich der KI-Nutzung und -Integration zeigten signifikante positive Veränderungen. Die Lehrkräfte berichteten von einem größeren Vertrauen in die KI-Integration. Strukturierte Fortbildungsprogramme verbessern effektiv die KI-Kenntnisse und fördern eine positive Einstellung gegenüber KI im Bildungswesen.
Universität Osnabrück, Seminar von Noah Kahmen (WiSe 26/27)
Seminar „Lehren und Lernen mit und über Künstliche Intelligenz im Geographieunterricht“ im Studiengang Master of Education Geographie (Lehramt an Gymnasien) unter der Leitung von Noah Kahmen
Das geographiedidaktische Seminar beschäftigt sich mit den Potenzialen und Herausforderungen generativer KI für die geographische Bildung. KI wird dabei aus zwei Perspektiven betrachtet: als Werkzeug für den Geographieunterricht und als Gegenstand geographischer Bildung. Themen sind unter anderem Raumkonstruktionen durch KI, geographische Urteilsbildung und Multiperspektivität im Kontext von KI. Die Studierenden erproben verschiedene KI-Anwendungen, reflektieren sie aus fachdidaktischer Sicht und entwickeln eigene KI-gestützte Lehr-Lern-Settings.
Technische Universität Berlin, Seminar von Janina Klose (SoSe 2026)
Seminar „Medien und Information: Digitale Souveränität zwischen Hardware, Software und KI“ im Fachbereich Arbeitslehre/Technik unter der Leitung von Janina Klose
Wie entstehen digitale Technologien, wer kontrolliert sie und wie können wir sie selbst gestalten? Diesen Fragen gehen Lehramtsstudierende im Seminar „Medien und Information“ nach. Das Seminar verbindet technische, gesellschaftliche und pädagogische Perspektiven auf digitale Medien und reicht von Smartphone-Reparatur und Nachhaltigkeit über Plattformökonomie, Big Data und Desinformation bis hin zu Open Source und digitalen Gemeingütern.
Die KI-Assistenten von fobizz bilden dabei den verbindenden Rahmen der gesamten Lehrveranstaltung. Zu Beginn des Seminars erstellen die Studierenden eigene Assistenten, die sie während zweier projektorientierter Arbeitsphasen begleiten. Im ersten Projekt entwickeln die Studierenden Smartphone-Reparaturanleitungen und setzen sich dabei mit Hardware, Reparierbarkeit und digitaler Nachhaltigkeit auseinander. Im zweiten Projekt recherchieren sie zu Aspekten digitaler Souveränität und erstellen kollaborativ ein eigenes Wiki.
Während beider Projekte nutzen die Studierenden ihre KI-Assistenten als Lern- und Arbeitswerkzeuge. Sie dokumentieren, in welchen Situationen die Unterstützung hilfreich ist, wo Schwierigkeiten auftreten und welche Anpassungen an den Assistenten deren Nutzbarkeit verbessern. Die KI wird damit nicht nur eingesetzt, sondern selbst zum Gegenstand kritischer Reflexion.
Ziel ist es, zukünftigen Lehrkräften die Möglichkeit zu geben, KI aus der Perspektive von Lernenden zu erfahren und zugleich ihre Potenziale und Grenzen für projektorientiertes Lernen zu untersuchen. Die Studierenden entwickeln so nicht nur Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien, sondern auch ein reflektiertes Verständnis dafür, wie KI sinnvoll in Bildungsprozesse integriert werden kann.
Universität Würzburg, Seminar und Dissertation von Lara Pincolini (SoSe 2026)
Seminar & Dissertation „AI-supported materials development as a means of professionalization for pre-service teachers“ im Fachbereich Englische Fachdidaktik (Lehramt) von Lara Pincolini
Die Dissertation entwickelt und untersucht ein theorie- und praxisgeleitetes Seminar zur KI-gestützten Materialentwicklung für angehende Englischlehrkräfte. Im Zentrum steht, wie Lehramtsstudierende KI nutzen, reflektieren und dabei ihre professionellen Kompetenzen im Umgang mit KI weiterentwickeln.
Weitere Informationen zum Forschungsvorhaben hier.
Universität Münster, Seminar von Jun.-Prof. Dr. Jan-Martin Geiger und Celina Peters (SoSe 2026)
Seminar „Generative KI zwischen Bildung, Literatur und Sprache“ im Fachbereich Philologie unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Jan-Martin Geiger und Celina Peters
Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse zur generativen Künstlichen Intelligenz und setzt sich mit deren Bedeutung für digitale Innovationen in Lehr-Lernkontexten auseinander. Gemeinsam mit den Studierenden werden ausgewählte KI-Werkzeuge (z. B. fobizz) erprobt und deren didaktische Einsatzmöglichkeiten reflektiert. Ziel ist es, konkrete Anwendungsszenarien zu entwickeln und ein fundiertes Verständnis für den sinnvollen und kritischen Einsatz von KI in Unterricht und Lehre aufzubauen.
Universität Kassel, Seminar von Dr. Tim Hartelt (SoSe 2026)
Seminar „Methoden und Medien“ im Studiengang Biologiedidaktik unter der Leitung von Dr. Tim Hartelt
Das Seminar „Methoden und Medien“ (SoSe 2026), angeboten in der Biologiedidaktik an der Universität Kassel, fokussiert auf das Lehren und Lernen mit und über KI im Biologieunterricht. Dabei stehen insbesondere die potenziellen Rollen von generativer KI bei der Unterrichtsplanung und der Individualisierung des Biologieunterrichts im Fokus. Im Rahmen des Seminars entwickeln und evaluieren die Studierenden Lernmaterialien mit einem KI-Fokus nach dem Modell der Didaktischen Rekonstruktion. Dabei erstellen sie unter anderem auch eigene KI-Assistenten für Lernende.
Universität Regensburg, Seminar von Martina Rasp (SoSe 2026)
Seminar „KI und Schule – Unterricht gestalten mit künstlicher Intelligenz“ im Studiengang Medienpädagogik unter der Leitung von Martina Rasp
Das Seminar bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene KI-Anwendungen für die Gestaltung von Unterricht einzusetzen und diese hinsichtlich Ihrer Tauglichkeit für den Einsatz in verschiedenen didaktischen Szenarien zu vergleichen. Studierende erlangen im Laufe des Semesters die Fähigkeit, ihre Unterrichtsvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung zielgerichtet, reflektiert, effizient und vor allem auch rechtssicher mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz umzusetzen. Dabei entwickeln sie im Laufe des Semesters eine vollständige Unterrichtseinheiten und die dazugehörigen Lernmaterialen für eines Ihrer Fächer mithilfe von KI. Zudem lernen die Studierenden, wie sie ihren Schülerinnen und Schülern DSGVO-Konforme KI-Assistenten zur Verfügung stellen können, damit diese ebenfalls KI-Kompetenzen entwickeln und ein Bewusstsein dafür erhalten, wie sie KI zielgerichtet zur Lösung von Problemstellungen und als Lernbegleiter einsetzen können.
Europa-Universität Flensburg, Seminar von Dr. Lea Schulz (WiSe 25/26)
Seminar mit Praxiserprobung „Diklusion in der Sprachenbildung: Chatbots zur Unterstützung des selbstgesteuerten Lernens“ im Studiengang Sonderpädagogik unter der Leitung von Dr. Lea Schulz
Die geplante Lehrveranstaltung verbindet auf innovative Weise forschendes Lernen, sprachliche Bildung und die konzeptionelle sowie empirische Auseinandersetzung mit KI-gestützter Lernunterstützung. Im Zentrum steht die Frage, wie ein KI-gestützter Chatbot gestaltet sein muss, um narrativen Sprachgebrauch im inklusiven Unterricht sinnvoll zu begleiten. Studierende entwickeln im Rahmen des Seminars eigenständig CustomGPT-Erzählbots, die Kinder beim Verfassen von kohärenten, strukturierten Geschichten unterstützen. Der Bot agiert dabei als interaktiver, nicht dominanter Gesprächspartner, der gezielt Impulse gibt, Rückfragen stellt und narrative Denkprozesse anregt. Der Fokus liegt dabei auf zentralen Aspekten narrativer Textkompetenz wie dem Aufbau einer erzählwertigen Handlung, der konsistenten Figurenführung sowie der Explizierung kausaler, temporaler und adversativer Zusammenhänge mithilfe geeigneter sprachlicher Mittel. Die Schüler*innen sollen im Dialog mit dem Bot narrative Strukturierungsleistungen vollziehen, Perspektiven entwickeln und ihren Ausdruck durch bildungssprachlich relevante Mittel erweitern.
Ruhr-Universität Bochum, Seminar von Dr. Christian Strippel (WiSe 25/26)
Seminar „Medien im Chemieunterricht“ im Studiengang Master of Education Chemie unter der Leitung von Dr. Christian G. Strippel
Im Seminar „Medien im Chemieunterricht“ werden die theoretischen Grundlagen zahlreicher Medien auf schulrelevante Praxisbeispiele angewandt.
Leibniz Universiät Hannover, Seminar von Alexander Kuhrs Woltin (WiSe 25/26)
Seminar „Foreign Language-Specific Digital Competence: Potentials and Challenges“ im Lehrgebiet Didaktik des Englischen von Alexander Kuhrs Martin
The revised educational standards for the first foreign language (FL) identify foreign language-specific digital competence as a transversal competence that “permeates all dimensions of foreign language learning (…) and thus goes beyond traditional text and media competence” (KMK 2023, 25). This shift places new responsibilities on FL educators to meaningfully integrate digital tools and approaches into the classroom, while equipping students to become digitally competent participants in today’s – and tomorrow’s – world. This seminar builds on the core communicative competences introduced in DidF1 and systematically extends them through digital lenses. Together, we will explore and critically assess the opportunities and challenges presented by digital technologies in the context of FL education.
Key policy documents to be examined include Education in the Digital World (KMK 2016/2017), Teaching and Learning in the Digital World (KMK 2021), and Policy Recommendations for Dealing with Artificial Intelligence in Schools (KMK 2024). In addition, the seminar will engage with current academic FLT literature and practical case studies. As an interactive BYOD seminar, students are expected to bring their own digital devices to experiment with tools and reflect on their pedagogical value.
PH Schwäbisch Gmünd, Seminar von Dr. Christine Waldenmaier (WiSe 25/26)
Seminar „Unterrichtsplanung in der Grundschule unter exemplarischer Berücksichtigung von Heterogenität, Inklusion, Interkulturalität, Nachhaltigkeit und Genderaspekten“ im Studiengang Grundschulpädagogik unter der Leitung von Dr. Christine Waldenmaier
Die Studierenden erarbeiten exemplarische Unterrichtsplanungen unter Berücksichtigung von Heterogenität, Inklusion, Interkulturalität, Nachhaltigkeit und Genderaspekten. In praktischen Übungen mit dem Promptlabor lernen sie, KI-Tools zur Entwicklung fundierten Sachunterrichts einzusetzen und erweitern dabei systematisch ihre Kompetenzen im reflektierten Umgang mit KI-gestützten Planungswerkzeugen. Das Seminar findet im Wintersemester 2025/2026 statt.
Universität Passau, Seminar von Dr. phil. Tamara Rachbauer (WiSe 25/26)
Seminar „Grundschulforschung: Fragen und Methoden“ im Studiengang Grundschulpädagogik unter der Leitung von Dr. Tamara Rachbauer
Die Studierenden evaluieren in drei Gruppen fobizz-Tools auf Praxistauglichkeit im Grundschulunterricht: Gruppe 1 untersucht die KI-Korrekturhilfe hinsichtlich der Volatilität von Bewertungsvorschlägen, Gruppe 2 analysiert individualisiertes KI-Feedback zur Förderung von Selbstreflexion bei Schüler*innen, und Gruppe 3 vergleicht KI-generierte mit manuell erstellten Arbeitsblättern unter besonderer Beachtung der Fehleranfälligkeit bei Musterlösungen. Das Seminar findet im Wintersemester 2025/2026 statt.
TU Berlin, Seminar von Prof. Dr. Dienel (SoSe 2025)
Seminar „Information & Medien – KI im Klassenzimme“ am Lehrstuhl Arbeitslehre/Technik und Partizipation von Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel
Studierende der Arbeitslehre (Lehramt, B.Sc.) erarbeiteten sich in einem hybriden Seminarformat grundlegende Kenntnisse zu Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich. Trotz gemischter Vorerfahrungen mit KI eigneten sich die Teilnehmenden technische, rechtliche und pädagogisch-didaktische Aspekte an. Der Fokus lag auf der praktischen Anwendung: Die Studierenden erstellten KI-gestützte Chatbots und Unterrichtseinheiten, die sie anschließend reflektierten und präsentierten. So entwickelten sie konkrete Kompetenzen für den zukünftigen Einsatz von KI-Tools im Unterricht.
Die Ergebnisse der Studierenden sind hier veröffentlicht.
Dozentinnen: Dr. Diana Knodel und Laura Keller
Universität Ulm, Seminar von Dr. Valentin Riemer (SoSe 25)
Seminar „Lehren und Lernen mit KI“ im Lehramtsstudiengang M.Ed. Bildungswissenschaften unter der Leitung von Dr. Valentin Riemer
Schwerpunkte sind Entwicklung von KI-Assistenten durch Lehramtsstudierende zur Unterstützung von Selbstregulation, Individualisierung und Differenzierung im Unterricht, sowie die Erprobung und Reflexion der entwickelten Assistenten mit Schüler*innen. Das Seminar lief/läuft im WiSe 2024/25 und im SoSe 2025.
Universität Wuppertal, Seminar von Jennifer Knellesen (SoSe 25)
Seminar „KI als Lernbegleiter zur Förderung / Unterstützung selbstregulierten Lernens“ im Studiengang Bildungswissenschaften / Lehramt unter der Leitung von Jennifer Knellesen
Schwerpunkt des Seminars ist die Entwicklung und wissenschaftliche Evaluation von KI-Assistenten zur Unterstützung und Förderung selbstregulierten Lernens
Universität Passau, Seminar von Prof. Dr. Pissarek und Dr. Müller (SoSe 25)
Seminar „KI im Deutschunterricht“ am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur unter der Leitung von Prof. Dr. Markus Pissarek und Dr. Christian Müller
Infos folgen.
Universität Oldenburg, Seminar von Prof. Dr. Oldenburg (WiSe 24/25)
Seminar „Evaluierung von digitalen Lehrmitteln in inklusiven Settings“ im Modul Medienbildung und Digitalisierung unter der Leitung von Prof. Dr. Ines Oldenburg
Schwerpunkt des Seminars war u.a. die Evaluierung der fobizz KI-Tools aus User*innen-Perspektive durch Studierende sowie eine abschließende Präsentation der Studierenden für das Produktmanagement von fobizz.
Universität Siegen, Lehrprojekt von Eva Bordin und Mareike Fuhlrott (seit SoSe 24)
Innovatives Lehrprojekt mit Begleitforschung „Sprache – Bildung – Nachhaltigkeit“ unter der Leitung von Eva Bordin und Mareike Fuhlrott
Im innovativen Lehrprojekt, gefördert durch das Programm besser.innovativ der Universität Siegen, entwickeln Lehramtsstudierende aller Schulformen seit dem Sommersemester 2024 mit fobizz Open Educational Resources (OER), Podcasts, Modellierungsvideos und Chatbots. Ziel ist die Verbindung von Sprachbildung, Demokratiebildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
PH Schwäbisch Gmünd & Universität Leipzig, Selbstlernkurs von JProf. Dr. Josef Guggemos und Prof. Dr. Roland Happ (seit 2023)
KIWi-MOOC – Online-Selbstlernkurs zur Förderung von KI-Kompetenzen in der beruflichen Bildung von JProf. Dr. Guggemos und Prof. Dr. Happ
Im Fokus des Online-Selbstlernkurses steht die Förderung von KI-Kompetenzen in der beruflichen Bildung. Teilnehmende erwerben Grundlagenwissen zur Künstlichen Intelligenz und erproben praxisnahe Anwendungen im Wirtschaftsunterricht, unter anderem mit den KI-Tools von fobizz.
Universität zu Köln, Cilia Rücker, Promotion zu Geschlechtergerechtigkeit & KI-Chatbots (seit 2024)
Promotionsprojekt „ADA MINToring – Förderung von Lernwirksamkeit und Geschlechtergerechtigkeit im MINT-Unterricht durch einen weiblich konnotierten KI-Chatbot)“ von Cilia Rücker, AG Digitale Bildung mit Schwerpunkt KI, betreut von Prof. Dr. Sebastian Becker-Genschow
Das Forschungsprojekt ADA MINToring untersucht, wie Künstliche Intelligenz gezielt im MINT-Unterricht eingesetzt werden kann, um Geschlechtergerechtigkeit und Lernwirksamkeit zu fördern. Kern der Forschung ist die Konzeption und Evaluation einer KI-basierten Lernassistentin namens ADA.
Die aktuell laufende Studie wird in Kooperation mit Prof. Dr. Markus Vogel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg durchgeführt, der fachdidaktische Expertise im Bereich Mathematikdidaktik einbringt. Die Intervention richtet sich an Schüler:innen der Jahrgangsstufen 9-10 und umfasst 4-5 Unterrichtsstunden zum Thema bedingte Wahrscheinlichkeiten. Die Datenerhebung im Prä-Post-Design erfasst kognitive und affektive Variablen sowie Geschlechterstereotype. Der Abschluss der Erhebung ist für Ende Mai 2026 geplant.
Universität Paderborn, Lea Stapke, Promotion zu Mathematiklernen & KI-Nutzungsweisen (seit 2025)
Promotionsprojekt „Mathematiklernen mit KI – Analyse der selbständigen Nutzungsweisen von Lernenden und deren Zusammenhang mit dem konzeptuellen Verständnis kombinatorischer Grundfiguren“ von Lea Stapke, Mathematikdidaktik, Universität Paderborn
Das Forschungsprojekt untersucht, wie Lernende KI-Tools außerhalb des Unterrichts eigenständig nutzen und welcher Zusammenhang zwischen diesen Nutzungsweisen und dem konzeptuellen Verständnis kombinatorischer Grundfiguren besteht. Künstliche Intelligenz beeinflusst zunehmend die Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern. Während die Diskussion über Gefahren und Potenziale des Mathematiklernens mit KI vielschichtig geführt wird, zeigt sich, dass diese erst im Rahmen der individuellen Nutzung wirksam werden. Kern der Forschung ist die empirische Analyse außerunterrichtlicher, selbständiger KI-Nutzung und deren Einfluss auf das mathematische Verständnis in einem zentralen Bereich der Stochastik.
Betreut wird die Promotion von Prof. Dr. Sebastian Rezat.
Universität Siegen, Jonas Meir, Promotion zu KI-Schreibarrangements (seit 2024)
Promotionsprojekt „KI-Schreibarrangements – Untersuchung zu argumentativem Schreiben mit LLMs“ von Jonas Meir
Weitere Informationen folgen.
Universität Münster, Isabel Elsbernd, Masterarbeit über Bildungssprache im Sachunterricht (2026)
Masterarbeit „Bildungssprache im Sachunterricht adaptiv fördern mit digitalen Medien – Entwicklung und Evaluation einer KI-gestützten Lernumgebung für sprachsensiblen Sachunterricht“ (2026) im Studiengang Master of Education Grundschullehramt von Isabel Elsbernd
Die qualitative Studie untersucht, wie generative KI bildungssprachliche Lernprozesse im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der dritten und vierten Klasse unterstützen kann. Ein über die Plattform fobizz sprachsensibel konfigurierter Chatbot begleitet die Lernenden dafür durch eine Unterrichtsreihe zu den Aggregatzuständen von Wasser.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich mit dem Chatbot viele sprachsensible Maßnahmen umsetzen lassen, etwa eine kontinuierliche, dialogische Unterstützung der Sprachproduktion. Schwierigkeiten zeigen sich bei der durchgängigen Anpassung der Sprachkomplexität, beim schrittweisen Rücknehmen von Hilfen sowie durch technische und inhaltliche Fehler. Die Arbeit liefert damit Ansatzpunkte für weitere Forschung und für die Gestaltung KI-gestützter, sprachsensibler Lernumgebungen.
Universität Erfurt, Alina Köpke, Studienarbeit zu KI-Kommunikationsdynamiken (2026)
Studienarbeit „KI als Kolleg*in? – Kommunikationsdynamiken zwischen Lehrkräften und KI-Assistenten im Schulalltag“ im Studiengang Kinder- und Jugendmedien von Alina Köpke
Im Rahmen eines universitären Projekts wurde eine qualitative Forschungsarbeit zur Kommunikation zwischen Lehrkräften und KI-Assistenten durchgeführt. Auf Basis von Interviews mit ehemaligen Teilnehmenden der Zusatzqualifikation „KI Grundlagen“ zeigen die Ergebnisse, dass Lehrkräfte KI nicht als bloßes Werkzeug wahrnehmen, sondern die Beziehung aktiv als hybrides Gefüge aus sozialem Gegenüber und funktionalem Instrument gestalten. Die Interaktion verläuft dabei dialogisch und iterativ: Anfragen werden formuliert, Antworten ausgewertet und Bedeutungen im Verlauf ausgehandelt. Die Rolle der KI – ob als Assistenz, Ideengeber oder Sparringspartner – wird situativ und flexibel bestimmt. Gleichzeitig überlagern sich soziale Zuschreibungen wie Höflichkeit und Dialogorientierung mit zweckorientierter Nutzung. Trotz dieser sozialen Adressierung behalten Lehrkräfte eine reflexive Distanz zur KI als nicht-menschlichem System, die einer vollständigen Anthropomorphisierung entgegenwirkt.
Bergische Universität Wuppertal, Merle Bolte, Masterarbeit über KI-gestützte Sprachförderung von DaZ-Schüler*innen (2026)
Masterarbeit „KI-gestützte Sprachförderung im kreativen Schreiben – Eine qualitative Untersuchung mit DaZ-Schüler*innen in der Grundschule“ (2026) im Studiengang Master of Education Grundschullehramt von Merle Bolte
Die Arbeit untersucht, wie Grundschulkinder mit Deutsch als Zweitsprache einen KI-gestützten Schreibassistenten (selbsterstellt mit fobizz) beim kreativen Schreiben nutzen und inwiefern sich dies in der sprachlichen Qualität ihrer Texte zeigt. Im Mittelpunkt steht damit das Zusammenspiel von digitaler Unterstützung und sprachlicher Entwicklung. Es soll herausgearbeitet werden, wie Kinder den Assistenten im Schreibprozess einsetzen, welche sprachlichen Effekte daraus resultieren und welche pädagogischen Bedingungen den Lernerfolg begünstigen. Das Erkenntnisinteresse ist explorativ und zielt darauf ab, die Potenziale und Grenzen einer KI-gestützten Schreibförderung im DaZ-Kontext qualitativ zu be-leuchten.
Pädagogische Hochschule Luzern, Zeynep Jaggi, Masterarbeit über KI-gestützte Schreibprozesse (2025)
Masterarbeit „How Can AI Support ESL Writing Without Encouraging Metacognitive Laziness? A Structured Use of ChatGPT via Fobizz in a Secondary School Writing Task“ (2025) für das Lehrdiplom Sekundarstufe I Fächer: Deutsch, Englisch, Medien und Informatik von Zeynep Jaggi
Die Masterarbeit untersucht, wie der KI Chat von fobizz im Englischunterricht der Sekundarstufe I so eingesetzt werden kann, dass der Schreibprozess unterstützt wird, ohne metakognitive Faulheit zu fördern. Im Zentrum steht ein strukturierter dreistufiger Schreibprozess mit handschriftlichem Erstentwurf, Überarbeitung in Word und gezielter KI-gestützter Rückmeldung. Theoretisch stützt sich die Arbeit unter anderem auf Cognitive Offloading, Cognitive Disfluency und dialogisches Feedback. Empirisch basiert sie auf einer qualitativen Untersuchung mit Schülerinterviews, Reflexionen und Schreibproben aus dem Unterricht. Ziel ist es, praxisnahe didaktische Empfehlungen für einen lernförderlichen und reflektierten Einsatz von KI im Englischunterricht zu entwickeln.
Universität Potsdam, Paulina Panckow, Masterarbeit über KI-gestützte Unterrichtsvorbereitung im Fach Geographie (2025)
Masterarbeit „KI-gestützte Unterrichtsvorbereitung im Fach Geographie – Eine qualitative Untersuchung zur Nutzung von Fobizz durch Geographie-Lehrkräfte“ (2025) im Studiengang Geographiedidaktik von Paulina Panckow
Die Masterarbeit befasste sich mit der Nutzung von Fobizz im Unterricht. Die Anforderungsanalyse identifiziert zwei zentrale Aspekte: Einerseits wird die positive Resonanz auf die Kernfunktionen der Plattform hervorgehoben, andererseits zeigen sich Effizienzgewinne durch den Einsatz von KI. Die Evaluation deckt jedoch Limitationen auf, insbesondere in Bezug auf die Qualität der generierten Inhalte und die Verarbeitung visueller Materialien. Abschließend werden Empfehlungen zur Verbesserung der Nutzung von Fobizz im Unterricht formuliert.
Universität Bremen, Joni Farida Nienaber, Masterarbeit über KI-basierte digitale Simulationen im Französischunterricht (2025)
Masterarbeit „KI-gestützte Sprachsimulation im Französischunterricht – Eine qualitative Untersuchung zur Förderung digitaler Kompetenzen durch simulationsbasiertes Lernen in der Sekundarstufe I“ ( Juli 2025) im Studiengang Frankoromanistik, M.Ed. von Joni Farida Nienaber
Die Masterarbeit befasste sich mit der Integration von KI-Tools in globale Simulationen im Französischunterricht. Die Anforderungsanalyse identifiziert zwei zentrale Aspekte: Einerseits wird das Potenzial digitaler Simulationen für authentisches Sprachhandeln hervorgehoben, andererseits zeigen sich Kompetenzgewinne durch den gezielten Einsatz von KI-gestützten Lernszenarien. Die Evaluation deckt jedoch Herausforderungen auf, insbesondere in Bezug auf die technische Umsetzung und die Anpassung an verschiedene Lernniveaus. Abschließend werden Empfehlungen zur erfolgreichen Implementation von KI-basierten Simulationen im Fremdsprachenunterricht formuliert.
Universität Trier, Maria Alejandra Cely Latorre, Masterarbeit über KI-gestützte Schreibhilfen (2025)
Master’s Thesis „Evaluating Two English Writing Feedback AI Chat Assistants by Comparing a Human-Crafted Instructional Prompt with Its LLM-Refined Version: A Case Study at a Language Centre in Colombia“ (2025) in Natural Language Processing by Maria Alejandra Cely Latorre
This thesis presents a case study conducted at a Colombian language school, which compares the performance of two chat assistants providing feedback on English writing. One chatbot, named ‚Fred‘, was developed using a human-crafted instructional prompt incorporating In-Context Learning (ICL) and Chain-of-Thought (CoT) techniques. The other chatbot, named ‚Joe‘, is its LLM-refined counterpart. Both assistants are powered by GPT-4o Mini. Students used the chatbots, and teachers evaluated them via a survey based on accuracy, relevance, usefulness and usability. The results sparked two types of discussion: one pedagogical and one technical. The main contribution of this research is the LLM-refinement prompt approach, which can be easily adapted to different tasks.
Universität Bamberg, Mandy Jennifer Kaiser, Masterarbeit über zeitgemäßes E-Learning für die Berufsschule (2025)
Masterarbeit „Didaktische und methodische Prinzipien bei der Konzeption eines E-Learning-Kurses unter Nutzung digitaler Werkzeuge und Künstlicher Intelligenz“ (Juni 2025) im Studiengang Wirtschaftspädagogik von Mandy Jennifer Kaiser
Die Masterarbeit widmet sich der Frage, wie digitale Werkzeuge und künstliche Intelligenz didaktisch fundiert in ein zeitgemäßes E-Learning-Angebot für Berufsschüler*innen integriert werden können. Ziel ist es, ein adaptives, lernförderliches und praxisnahes digitales Lernsetting zu entwickeln, das den veränderten Kompetenzanforderungen in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt gerecht wird. Das Ziel liegt darin, einen Beitrag zur Weiterentwicklung berufsschulischer Bildungskonzepte im digitalen Zeitalter zu leisten.
Im Rahmen eines Design-Based-Research-Ansatzes wurden hierfür zunächst theoriegeleitet die Rahmenbedingungen und Bedarfe an beruflichen Schulen in Deutschland analysiert. Darauf aufbauend erfolgte die systematische Konzeption eines 20-Unterrichtseinheiten-umfassenden E-Learning-Kurses. Dabei werden Elemente des Microlearnings, Differenzierung, Handlungsorientierung sowie der Cognitive Load Theory mit aktuellen technischen Möglichkeiten kombiniert.
Ein besonderes Merkmal des Kurses ist das integrierte tutorielle Unterstützungssystem, das sich an den Prinzipien intelligenter tutorielle Systeme (ITS) orientiert. Es besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Komponenten: einem datenschutzkonformen KI-Lernassistenten, der in Kooperation mit Fobizz realisiert wurde und inhaltliche Fragen themenspezifisch beantwortet, sowie einem interaktiven Chatbot, der gestufte Lernhilfen, Konzentrationsübungen und lernstrategische Impulse bietet. Die beiden Module ermöglichen eine adaptive, flexible und bedarfsgerechte Unterstützung des Lernprozesses und greifen zentrale Prinzipien innerer Differenzierung auf.
Die Arbeit zeigt, dass durch die Kombination einer didaktisch fundierten Konzeption, flexibler technischer Umsetzung sowie reflektiertem KI-Einsatz ein zeitgemäßes Lernangebot für berufliche Schüler:innen in Deutschland geschaffen werden konnte, welches aufgrund seines ganzheitlichen Charakters in einer Vielzahl von beruflichen Schulen Einsatz finden kann.
TU Hamburg, Felix Keisekamp, Masterarbeit über KI-Kompetenzen für Berufsschullehrkräfte (2025)
Masterarbeit „KI-Kompetenzen reflektieren und fördern: Konzeption eines Reflexionsinstruments für Berufsschullehrkräfte“ im Studiengang Gewerblich-Technische Wissenschaften auf Lehramt von Felix Keisekamp
Weitere Infos folgen.
TU Berlin, Volkan Kaya, Masterarbeit über Potenziale von KI & Didaktik (2025)
Masterarbeit „Potenziale von KI-basierten Assistenzsystemen für die didaktische Planung im schulischen Kontext“ (Sommer 2025) im Studiengang Arbeitslehre (M. Ed.) von Volkan Kaya
Universität Koblenz, Jessica Weckerle, Bachelorarbeit über KI-Einsatz im DaZ-Unterricht (2025)
Bachelorarbeit „KI-volution: Wie lässt sich fobizz im DaZ-Unterricht effektiv nutzen?“ (Anfang 2021) im Studiengang Germanistik (Bachelor of Education) von Jessica Weckerle
Im BVJ-S (Berufsvorbereitungsjahr-Sprache) erwerben die Schüler*innen Deutschkompetenzen als Zweitsprache mit dem Ziel, sie für weiterführende Bildungswege zu qualifizieren. Die Bachelorarbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, inwiefern KI-Tools der Bildungsplattform fobizz den DaZ-Unterricht im BVJ-S didaktisch wertvoll ergänzen können. In einer digitalisierten Lebenswelt, geprägt durch intensive Smartphone-Nutzung und KI-Anwendungen, gewinnt diese Untersuchung besondere Relevanz. Die Arbeit präsentiert eigens konzipierte KI-Assistenten, die über fobizz implementiert wurden, und analysiert deren Einsatz in einer durchgeführten Unterrichtssequenz. Die kritische Reflexion der praktischen Anwendungserfahrungen ermöglicht fundierte Erkenntnisse über Potenziale und Grenzen des KI-gestützten Sprachunterrichts.
Universität Hannover, Lea Rettig, Masterarbeit zu KI-Korrekturen (2024)
Masterarbeit „Überprüfung der Leistungsfähigkeit von LLMs bei der (Positiv-)Korrektur von spanischsprachigen SchülerInnentexten“ (2024) im Studiengang Lehramt (M.Ed) von Lea Rettig
Universität Göteborg, Sophia König, Masterarbeit zu KI-Chatbots und Unterrichtsplanung (2024)
Masterarbeit „Fine-tuning for Lesson Planning: Comparing Teachers’ Perceptions and Use of a fine-tuned AI Assistant for Lesson Planning“ (Mai 2024) im Studiengang IT & Learning von Sophia König
Die qualitative Studie, die im Rahmen des International Master’s Programme in IT und Learning an der Universität Göteborg von Sophia König durchgeführt wurde, verglich ein allgemeines KI-Modell mit dem speziell für die Unterrichtsplanung optimierten KI-Assistenten Didacticus für die Unterrichtsplanung. Ziel war es, die Wahrnehmung und praktische Anwendung durch Lehrkräfte zu analysieren.
Universität Ulm, Lisa Stoffels, Masterarbeit über KI und selbstreguliertes Lernen (2024)
Masterarbeit „Lernen mit künstlicher Intelligenz (KI) – Der Einfluss von KI-generierten Lernprompts auf das selbstregulierte Lernen und die Motivation“ (SoSe 2024) im Studiengang Psychologie von Lisa Stoffels
Universität Konstanz, Johannes Weimert, Masterarbeit zur Wirksamkeit von Online-Fortbildungen (2023)
Masterarbeit „Wirksamkeit und Evaluation der Online-Fortbildungen von fobizz“ (Juni 2023) im Studiengang Wirtschaftspädagogik (M.Ed) von Johannes Weimert
In einer wissenschaftlichen Studie wurden über 800 Lehrkräfte zu ihren Erfahrungen mit den Online-Fortbildungen von fobizz befragt. Durchgeführt von der Universität Konstanz, belegt die Studie eindrucksvoll die Wirksamkeit von Online-Fortbildungen auf die Entwicklung medienpädagogischer Kompetenzen sowie eine gesteigerte Motivation bei der beruflichen Weiterbildung.
HAW Hamburg, David Trapp, Masterarbeit über nachhaltige Fortbildungskonzepte (2021)
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HAW Hamburg, Nadine Buerschaper, Bachelorarbeit über Lernplattformen für den Hybridunterricht (2021)
Bachelorarbeit „Konzeption und Umsetzung einer Lernplattform für die Unterstützung von Hybridunterricht in Schulen“ (Anfang 2021) im Studiengang Angewandte Informatik von Nadine Buerschaper
Die universitäre Abschlussarbeit entwickelte eine digitale Lernplattform zur Unterstützung des Hybridunterrichts. Die Anforderungsanalyse identifiziert zwei zentrale Nutzungsperspektiven: Einerseits können Lehrkräfte strukturierte Unterrichtseinheiten konzipieren, andererseits bearbeiten Lernende die zugewiesenen Materialien und erhalten automatisiertes Feedback zu ihren Leistungen. Die technische Umsetzung erfolgt durch eine iterative Implementierung mittels Ruby on Rails. Die abschließende Evaluation durch Anwender bestätigt den didaktischen Mehrwert der Plattform, weist jedoch auf Limitationen bei den Upload-Möglichkeiten für Schüler*innenarbeiten hin.